Die Geschichte der Automatenspiele

Spieleautomaten sind im Grunde genommen elektronische Geräte, die über einen Bildschirm verfügen und nach dem Einwurf einer Münze oder der Einzahlung einer Banknote das jeweilige Spiel starten. Das Ergebnis einer Runde basiert dabei auf Zufall sowie einer Eingabe des Spielers an dem Automaten.

Als erster Spielautomat gilt heute die Black Cat, welche im Jahre 1889 von den Caille Brüdern gebaut wurde und als erster Automat den Spitznamen „einarmiger Bandit” erhielt. Dieser Name kam durch den typischen Seitenarm, über den die Spielwalzen in Bewegung gesetzt wurden, sowie durch die Tatsache zustande, dass der Automat dem Spieler wie ein Bandit die Taschen entleerte.

Der erste Automat, der auf einem Drei-Walzen-System basierte, war 1899 der „Liberty Bell“, der von dem deutschen Auswanderer Charles August Fey in San Francisco erbaut wurde. Da der Erfinder allerdings kein Patent besaß, verkam das Drei-Walzen-System zu einem Allgemeingut und wurde fortan von etlichen Entwicklern verwendet.

Während im Deutschen Kaiserreich sowie in der Weimarer Republik Glücksspiele komplett verboten waren, kamen diese zu Beginn der Nazi-Diktatur wieder in Mode. Und heute existieren exakte Bestimmungen, die den Umgang mit Glücksspielen hierzulande regeln.

Unter einem Spielautomaten versteht man in Deutschland zumeist sogenannte „Geldspielgeräte“, wie sie unter anderem in Gaststätten und Spielhallen zu finden sind. Die Regelungen betreffend solcher Spielautomaten sind unter dem § 33c in der Gewerbeordnung aufgeführt.

Daneben existieren sowohl in den Spielcasinos und Spielbanken vor Ort als auch in den Online-Casinos im Internet die einarmigen Banditen oder Slot-Machines genannten Geräte, bei denen Spieler die Möglichkeit besitzen, deutlich höhere Einsätze zu platzieren und auf diese Weise höhere Gewinne zu erzielen.

Zudem unterscheidet das deutsche Gesetz auch zwischen Glücksspielautomaten und solchen, die alleine der Unterhaltung dienen. Zu diesen gehören unter anderem Flipper- oder Arcade-Spielautomaten, von denen man jedoch besonders letztere nur noch äußerst selten in deutschen Spielhallen finden kann.

Greifautomaten stellen dagegen eine Kombination von Verkaufsautomat und Glücksspiel dar.